besser denken - leichter leben




Das rechte Maß

 

 

Beim Salz in der Suppe weiß es komischerweise jeder:
wenn ein Teelöffel Salz auf einen halben Liter Suppe gerade richtig ist,
sind deswegen drei Teelöffel Salz auf einen halben Liter Suppe
keineswegs besser.

Bei der Raumtemperatur ist's auch noch leicht zu begreifen:
Wenn 22 °C gerade angenehm sind, sind noch einmal so viel sicher
nicht angenehmer.

Und wenn ein Hamburger gut für mich ist,



sind deswegen nicht zwangsläufig 10 Hamburger besser.

Und so gibt es für alles ein optimales Maß.


Dieses optimale Maß ist nicht ein fauler Kompromiss
zwischen zu wenig und zuviel sondern eben das Optimale.
Trotzdem kann man immer wieder beobachten, dass, wenn sich jemand etwas wünscht, er dann möglichst viel davon haben möchte und sich keine Gedanken darüber macht, wieviel denn nun genug ist.

Da aber unsere Zeit, unser Platz/Raum, unsere Leistung, unser Konsumvermögen, unser Kopf und unser Bauch begrenzt sind, muß unser "haben wollen" ja auch seine Grenzen haben.

Aber
der Aberglaube VIEL HILFT VIEL

ist kaum auszurotten.


Je mehr Wachstum um so besser, je mehr Straßen um so besser, je mehr Freizeit um so besser, je mehr Technik um so besser, je mehr Bio um so besser, je mehr Umsatz um so besser, je mehr Strom, Geld, Programme, Bücher, Zeitungen, Fernsehen, Meinungen, Militär, Wohnungen, Geschäfte, Konsum, Banken, Arbeit, Computer, Medikamente, Kunstdünger, Musik, Sport, Vergnügen, Gewalt, Sozialfürsorge, Sparprogramme, Talkshows, Gesetze usw. um so besser  
- - - man kann alles übertreiben!

Und man tut es auch - -   bis zum Überdruss-   und wenn man dann von etwas zuviel hat, dann wird es im Bausch und Bogen verteufelt und

nach einem Schuldigen gesucht.

weiters finden sie auf

>> Hier <<

 

 


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